Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Diskussionen zu Königs- und Kettennattern der Gattung Lampropeltis.

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nairaundnagini
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Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von nairaundnagini » Fr Mai 13, 2016 14:48

Hallo zusammen

Ich bin eine 20 Jährige Neuschlangenhalterin. Ich besitze zwei wunderschöne Königsnattern - Lampropeltis triangulum sinaloae... :) Das Männchen nennt sich - bei einem begeisterten Harry Potter Fan - natürlich Nagini. Für das Weibchen habe ich den wunderschönen Namen Naira ausgesucht.

Nun, ihr werdet jetzt wohl denken, ich hätte mich nicht über die Schlange informiert - sei es so. Habe ich, nämlich u.a. beim Züchter der mir sie verkauft hat. Leider war dieser wohl nicht ganz so seriös, wie er gewirkt hat.

Nun, scheinbar sind die Schlangen zwei Jährig. Was ich komisch finde ist, dass: Das Männchen ist wohl nicht mal zur Hälfte so gross, wie das Weibchen. Ist dies so normal bei dieser Schlangenart?

Ausserdem hat er mir gesagt, bei diesen Schlangen müsse man nicht gross auf die Temperatur und Luftfeuchtigkeit achten. Stimmt dies? - Nein vermutlich nicht. Könnt ihr mir sagen, wie ich das Terrarium an einer Stelle am besten warm halten kann, ohne dass es zu heiss wird?

Ausserdem scheint es, als hätten meine Schlangen nach der letzten Fütterung nicht gekotet. Kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass sie krank sind oder zu wenig Nahrung erhalten haben?

Vielen Dank für eure Hilfe und sorry, falls genau diese Fragen bereits gestellt wurden. Kenne mich im Forum noch nicht so gut aus und habe deshalb keine ähnliche Frage gefunden... :oops:
Zuletzt geändert von Matthias am Fr Mai 13, 2016 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel etwas aussagekräftiger formuliert

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Matthias
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Re: Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von Matthias » Fr Mai 13, 2016 15:15

Hallo,
die Art ist nicht so empfindlich, man muss ihr aber trotzdem die richtigen Parameter bieten.
nairaundnagini hat geschrieben:Nun, ihr werdet jetzt wohl denken, ich hätte mich nicht über die Schlange informiert - sei es so. Habe ich, nämlich u.a. beim Züchter der mir sie verkauft hat. Leider war dieser wohl nicht ganz so seriös, wie er gewirkt hat.
Nicht schlimm, hier wird dir geholfen.

Um beurteilen zu können ob und wie weit hier etwas bei der Haltung schief gelaufen ist, brauchen wir ein paar zusätzliche Angaben. Danach kann ich dir sagen, ob und wenn ja, was du an Technik benötigst und was du am Terrarium verbessern kannst.

1. Wie groß ist das Terrarium?
2. Wie groß sind die Tiere (ca.)?
3. Was und wie oft fütterst du die Tiere?
4. Wie ist es eingerichtet (am Besten ein Bild)?
5. Wie überprüfst du die Temperatur / Luftfeuchtigkeit?
6. Wie sieht die aktuelle technische Ausstattung des Terrariums aus?
7. Wo steht das Terrarium? Raumtemperatur? Innen- oder Außenwand? Direkte Sonneneinstrahlung?
8. Besitzt du Literatur zur Art?
nairaundnagini hat geschrieben:Ausserdem scheint es, als hätten meine Schlangen nach der letzten Fütterung nicht gekotet. Kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass sie krank sind oder zu wenig Nahrung erhalten haben?
Kann, muss aber nicht. Wie gut/schnell verdaut wird, hängt von der Umgebungstemperatur ab. Vielleicht hast du den Kot auch nicht gefunden.
nairaundnagini hat geschrieben:Vielen Dank für eure Hilfe und sorry, falls genau diese Fragen bereits gestellt wurden.
Dafür ist ein Forum da. Natürlich wiederholen sich Haltungsfragen immer mal wieder, aber man kann nicht alles verallgemeinern.

PS: Ich habe den Titel des Themas angepasst, damit interessierte Leser auch gleich wissen, um was es sich hier dreht.
Gruß
Matthias

nairaundnagini
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Re: Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von nairaundnagini » Fr Mai 13, 2016 15:37

Hallo Matthias!

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

1. Das Terrarium hat die Masse 60x60x120cm
2. das Männchen ist etwa 1m lang und sehr, sehr dünn. Das Weibchen ist vielleicht 110cm lang und etwa doppelt so dick wie das Männchen, jedoch noch nicht zu dick. (Das Weibchen scheint mir eine gesündere Statur zu haben als das Männchen).
3. Mir wurde gesagt, dass ich die Tiere ca. alle 3 Wochen mit einer Babymaus (also Pimkies) füttern soll. Ich habe aber das Gefühl, dies sei für das Weibchen zu wenig...
4. Momentan bin ich am Arbeiten und habe kein Foto auf dem Handy. Eingerichtet ist es jedoch so: Es hat einen grossen Stein, unter welchem sich beide gut verstecken können. Dann habe ich verschiedene dicke Äste im Terrarium, wo sie klettern können. Auch an der Wand des Terrariums können sie klettern, da es wie zu einer Felswand gemacht wurde. Dann habe ich noch eine Pflanze und ein breites Stück Holzrinde, hinter welchem sie sich verstecken können. Dazu eine Wasserschale.
5.Bisher habe ich die Temperatur und Luftfeuchtigkeit noch nicht überprüft, da ich das Terrarium noch nicht lange halte.
6. Deshalb gibt es auch nicht wirklich technische Ausstattung. Für den Wärmespot richte ich einfach das Licht meiner Stehlampe auf das Terrarium. Ich weiss jedoch nicht, ob dies zum wärmen reicht, da die Lampe ca. 15 Watt (wenn überhaupt) hat. Dementsprechend habe ich auch keinen kühlen Spot...Ich sprühe aber jeden Morgen 3x Wasser ins Terra für die Luftfeuchtigkeit.
7.Das Terrarium steht im Wohnzimmer, ist aus Glas und hat keine direkte Sonneneinstrahlung.
8.Ein Buch zur Art wollte ich kaufen, war jedoch nicht an Lager und kommt erst nächste Woche an.

Würde ich den Kot nicht riechen? Es riecht eigentlich ganz normal in meinem Terrarium. Seit der letzten Fütterung bekomme ich die Schlangen auch noch viel weniger zu Gesicht als vorher. (Und es steht nun bereits die nächste Fütterung an)

Danke danke danke für die Hilfe!!

Grüsse

Tina

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Matthias
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Re: Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von Matthias » Fr Mai 13, 2016 16:18

Hallo,
nairaundnagini hat geschrieben:1. Das Terrarium hat die Masse 60x60x120cm
Bitte genauer. Was davon ist das Maß für die Länge, Breite und Höhe?
nairaundnagini hat geschrieben:2. das Männchen ist etwa 1m lang und sehr, sehr dünn. Das Weibchen ist vielleicht 110cm lang und etwa doppelt so dick wie das
Männchen, jedoch noch nicht zu dick. (Das Weibchen scheint mir eine gesündere Statur zu haben als das Männchen).
Die Größe ist ok. Ich denke aber, dass den Tieren Masse fehlt.
nairaundnagini hat geschrieben:3. Mir wurde gesagt, dass ich die Tiere ca. alle 3 Wochen mit einer Babymaus (also Pimkies) füttern soll. Ich habe aber das Gefühl, dies sei für das Weibchen zu wenig...
Pinkies, also unbehaarte nackte Babymäuse, sind für die Aufzucht von frisch geschlüpften Tieren gedacht. Das Futter muss mitwachsen. Größeres Tier benötigt auch größeres Futtertier. Du solltest die Tiere außerdem jede Woche füttern. Ein Intervall von drei Wochen ist eindeutig zu lang. Wie fütterst du die Tiere denn? Getrennt oder zusammen? Fressen sie von der Pinzette oder stellst du das Futter einfach rein?

Als Faustregel gilt: Das Futtertier sollte so dick sein, wie der dickste Teil der Schlange.

In deinem Fall natürlich schwierig, da die Tiere vermutlich zu dünn sind. Du solltest dich hier eher Richtung (Sub)Adulter Maus orientieren. Für den Anfang Mäuse von 10-15g. Eine Maus pro Woche. Sollten die Mäuse doch zu groß sein, nimmst du erstmal eine Nummer kleiner (Speckys oder Springer mit 7-10g).
nairaundnagini hat geschrieben:4. Momentan bin ich am Arbeiten und habe kein Foto auf dem Handy. Eingerichtet ist es jedoch so: Es hat einen grossen Stein, unter welchem sich beide gut verstecken können. Dann habe ich verschiedene dicke Äste im Terrarium, wo sie klettern können. Auch an der Wand des Terrariums können sie klettern, da es wie zu einer Felswand gemacht wurde. Dann habe ich noch eine Pflanze und ein breites Stück Holzrinde, hinter welchem sie sich verstecken können. Dazu eine Wasserschale.
Klingt erstmal ok.
nairaundnagini hat geschrieben:5.Bisher habe ich die Temperatur und Luftfeuchtigkeit noch nicht überprüft, da ich das Terrarium noch nicht lange halte.
Das Terrarium sollte immer vor den Tieren da sein und auch ein paar Tage / Wochen zur Probe laufen. Eine Kontrolle der Parameter gehört dazu. Dein Glück ist, dass die Art nicht so empfindlich ist. Andere Arten wären dir in kürzester Zeit verstorben.

Du solltest dir ein Thermometer und ein Hygrometer zulegen. Digitale sind den analogen vorzuziehen.

Hier zwei Empfehlungen:
- Lucky Reptile LTH-31 Thermometer Deluxe, elektronisch mit Fernfühler
- Lucky Reptile LTH-34 Thermometer und Hygrometer Deluxe Pro, elektronisch mit Fernfühlern

Ich habe mehrere von den LHT-34 im Einsatz und bin damit zufrieden. Mit der Min-Max Funktion kannst du dir den zuletzt gemessenen Höchst- und Tiefstwert anschauen. Das ist vielleicht gerade für dich am Anfang nützlich.
nairaundnagini hat geschrieben:6. Deshalb gibt es auch nicht wirklich technische Ausstattung. Für den Wärmespot richte ich einfach das Licht meiner Stehlampe auf das Terrarium. Ich weiss jedoch nicht, ob dies zum wärmen reicht, da die Lampe ca. 15 Watt (wenn überhaupt) hat.
Der Spot hat vielleicht ein bisschen Wärme erzeugt, aber das Terrarium an sich aufgeheizt. Ein lokaler Wärmespot für die Tiere war so nicht vorhanden. Wäre der Spot heißer gewesen, wäre dir vermutlich das Glas gesprungen.

Du solltest im Terrarium am Tag ein Temperaturgefälle von ca. 24-28°C haben. Dazu dann ein lokaler Sonnenplatz mit ca. 33-35°C. Nachts sollten ca. 18-20°C im Terrarium sein.

Du benötigst also einen Spotstrahler im Terrarium. Bei so kleinen Terrarien bietet sich die Minihalogen Serie von Lucky Reptile an. Leider gibts die nur bis 50W und das könnte ggf. nicht ausreichen.

Ich empfehle dir folgendes:
- 1x Keramitfassung mit Reflektor und Schutzgitter: Lucky Reptile Thermo Socket plus Reflector PRO, der kleine müsste reichen. Ist schon vorverkabelt und lässt sich dank der Steckverbindung einfach montieren.
- 1x Halogenspot 75W: Lucky Reptile Halogen Sun 75W
- 1x Steckdosendimmer: Steckdosendimmer

Mit dem Dimmer kannst du die Leistung der Lampe reduzieren und somit relativ genau einstellen. Dann machst du dir mit einem wasserfesten Stift eine Markierung auf dem Dimmer, da du ggf. im Sommer und Winter die Leistung (wegen der Umgebungstemperatur) etwas anpassen musst. Gedimmt hält die Birne auch länger.

Wenn du alle Teile hast, nimmst du die Tiere aus dem Terrarium und setzt sie in eine extra Kiste. Sollte die Kiste nicht Blickdicht sein, häng einfach ein Tuch drüber. Das mindert den Stress etwas.

Den Spot bringst du im rechten oder linken drittel des Terrariums an. So bekommst über die Länge des Terrariums ein Temperaturgefälle (wenn die 120cm die Länge des Terrariums ist. Bei einer Grundfläche von 60x60cm ist zeitnah ein anderes Terrarium erforderlich.).
nairaundnagini hat geschrieben:Dementsprechend habe ich auch keinen kühlen Spot...Ich sprühe aber jeden Morgen 3x Wasser ins Terra für die Luftfeuchtigkeit.
Das brauchst du nicht. Es reicht eine Ecke des Terrariums etwas feuchter zu halten. Das lässt sich durch feuchtes Moos oder Erde recht leicht realisieren. Wenn die Tiere in die Häutung gehen, kannst du auch alle 2 Tage mal etwas sprühen. Mehr ist nicht notwendig.
nairaundnagini hat geschrieben:7.Das Terrarium steht im Wohnzimmer, ist aus Glas und hat keine direkte Sonneneinstrahlung.
Wie oben bereits geschrieben, musst du schauen, dass die Temperatur auch nachts passt (besonders in den kühleren Jahreszeiten).
nairaundnagini hat geschrieben:8.Ein Buch zur Art wollte ich kaufen, war jedoch nicht an Lager und kommt erst nächste Woche an.
Das werden die Tiere (vermutlich) überleben.
nairaundnagini hat geschrieben:Würde ich den Kot nicht riechen? Es riecht eigentlich ganz normal in meinem Terrarium.
Wenn du wirklich nur Mäusebabys verfüttert hast, dann kommt natürlich nicht viel raus, was riechen kann.
nairaundnagini hat geschrieben:Seit der letzten Fütterung bekomme ich die Schlangen auch noch viel weniger zu Gesicht als vorher. (Und es steht nun bereits die nächste Fütterung an)
Das ist nicht ungewöhnlich. Es ist ihnen vermutlich zu kalt, dann sind sie weniger aktiv. Eine anstehende Häutung kann ebenfalls ein Grund sein.

Generell solltest du dir überlegen, ob du die Tiere auf Dauer zusammen halten willst. Bei einem Pärchen ist eine Paarung ab einem gewissen Alter unvermeidlich. Außerdem sind Lampropelten kannibalisch veranlagt. Wie ausgeprägt das bei Lampropeltis t. sinaloae ist, kann ich dir nicht sagen.
Gruß
Matthias

nairaundnagini
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Re: Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von nairaundnagini » Fr Mai 13, 2016 16:32

1. 120cm sind die Länge des Terrariums
2. OK, dann werden die wohl an Masse zulegen wenn ich ihnen wirklich bessere Mäuse zur Fütterung gebe.
3. Ich nehme immer eine Schlange aus dem Terrarium um sie zu Füttern, die andere wird im Terrarium gefüttert. Ich bringe die Maus mit der Zange zum zappeln bis sie von der Schlange geschnappt wurde.
4. Ach ja, Moos habe ich auch im Terrarium, unter dem Stein :)
5. Hilfe!! Mein Züchter hat mir die Schlangen eben in seinem Terrarium verkauft, so konnte ich sie gerade im Terrarium mitnehmen..
6. Danke, danke, danke!! Werde ich mir gleich bestellen.

Mein Züchter sagte, dass diese zwei Tiere zusammen aufgewachsen sind und ich sie deshalb zusammen halten kann. Jedoch darf ich sie nicht im selben Terrarium füttern. Dann sollte gemäss ihm die gemeinsame Haltung kein Problem sein... Es wirkt auch, als hätten sich die Schlangen sehr gerne. Sie liegen oft ineinander verwickelt unter dem Stein...

Nochmals taaaausend Dank!!!

Aspitides
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Re: Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von Aspitides » Fr Mai 13, 2016 16:39

Also nicht wundern wenn eines Tages eine der beiden Tiere fehlt, weil die im Magen des anderen verschwunden ist.

Den Rest hat ja unser Matthias vorbildlich erklärt. :-D

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Matthias
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Re: Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von Matthias » Fr Mai 13, 2016 16:41

Hallo,
nairaundnagini hat geschrieben:Mein Züchter sagte, dass diese zwei Tiere zusammen aufgewachsen sind und ich sie deshalb zusammen halten kann. Jedoch darf ich sie nicht im selben Terrarium füttern. Dann sollte gemäss ihm die gemeinsame Haltung kein Problem sein...
Das kann gut gehen. Muss aber nicht. Da müsste sich einer unsrer Lampropeltis Experten mal zu äußern.
nairaundnagini hat geschrieben:Es wirkt auch, als hätten sich die Schlangen sehr gerne. Sie liegen oft ineinander verwickelt unter dem Stein...
So ausgeprägt ist das Sozialverhalten der meisten Schlangen nicht. Da wird zu sehr vermenschlicht und hineininterpretiert. Das gemeinsame Liegen hat oft banale Gründe, z.B. Mangel an gleichwertigen Alternativen.
nairaundnagini hat geschrieben:Nochmals taaaausend Dank!!!
Kein Problem. Solltest du noch Fragen haben, einfach fragen.

PS: Wenn du die nächsten Tage eine Raumtemperatur von nur nur 20-25°C hast, ist da auch ausreichend, bis die Technik eingebaut ist. Für die Grundausleuchtung würde ich noch eine Leuchstoffröhre anbringen (kann auch außerhalb geschehen). Dann wird das Terrarium heller und sieht schöner aus.

PS 2: Eine Zeitschaltuhr für einen geregelten Tag - Nacht Rhythmus ist auch zu empfehlen.
Gruß
Matthias

Njoerchie
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Re: Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von Njoerchie » So Mai 15, 2016 23:09

Matthias hat geschrieben:Generell solltest du dir überlegen, ob du die Tiere auf Dauer zusammen halten willst. Bei einem Pärchen ist eine Paarung ab einem gewissen Alter unvermeidlich. Außerdem sind Lampropelten kannibalisch veranlagt. Wie ausgeprägt das bei Lampropeltis t. sinaloae ist, kann ich dir nicht sagen.
Die Paarbildung ist hier der gravierendere Punkt, der für die Einzelhaltung spricht ;-)

L. t. sinaloae kann problemlos in Gruppen gehalten werden.

Aspitides hat geschrieben:Also nicht wundern wenn eines Tages eine der beiden Tiere fehlt, weil die im Magen des anderen verschwunden ist.
Wieso sollte dieses geschehen?

VG, N.

Spielverderber
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Re: Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von Spielverderber » Mo Mai 16, 2016 0:58

Njoerchie hat geschrieben:Wieso sollte dieses geschehen?
Weil diese Gattung nunmal unter anderem auch Schlangen frisst?

Das mag nicht auf jede Art und Unterart der Gattung gleichermassen zutreffen, so manche Lampropeltis sp. kann man in der Tat dauerhaft als Paar oder Gruppe halten. Ein gewisses Restrisiko kann man aber nicht schönreden, das ist auch bei sinaloae vorhanden. Wozu ein Risiko eingehen?

Njoerchie
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Re: Haltungsoptimierung - Lampropeltis triangulum sinaloae

Beitrag von Njoerchie » Mo Mai 16, 2016 19:58

Spielverderber hat geschrieben:Weil diese Gattung nunmal unter anderem auch Schlangen frisst?

Das mag nicht auf jede Art und Unterart der Gattung gleichermassen zutreffen, so manche Lampropeltis sp. kann man in der Tat dauerhaft als Paar oder Gruppe halten. Ein gewisses Restrisiko kann man aber nicht schönreden, das ist auch bei sinaloae vorhanden. Wozu ein Risiko eingehen?
Um das einmal klar zu stellen...einige Arten und Unterarten aus der Gattung sind ophiophag, und nicht "Diese Gattung" ;)

Auch P. guttatus hat schon Geschwister mit verspeist, also gibts auch hier ein Restrisiko ;)

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