Morelia Viridis- für Anfänger

Diskussionen zur Haltung von Boas und Pythons.

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tobtobey
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Morelia Viridis- für Anfänger

Beitrag von tobtobey » Mi Jan 30, 2008 20:04

Hallo Leutz,
(hoffe es nervt nicht zuuu sehr das ich schon wieder einen Thread öffne) :lol:

Habe mir grade mal hier die Artenbeschreibung von mike über Morelia Viridis durchgelesen
Die Tiere sind ja wirklich wunderschön :-D
Könnte ich sie als gut eingelesener Anfänger halten?!
Und wie liegen so die Preise bei DNZs?!

Da ich ja jetzt nochmal alle Möglichkeiten für meine zukünftige Schlange offen habe und meine Mutter gesagt hat es wird nur EINE geben so lange ich bei ihr wohn(und das dürften noch min. 4-5Jahre sein)

1. Ich würde mich gut einlesen.
2. Ich weiß, das vor allem diese Art stressempfindlich ist (krieg ich die denn trotzdem "handzahm"?)

Also schreibt bitte fleißig ;-)

MisterJB
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Beitrag von MisterJB » Mi Jan 30, 2008 20:15

Also Handzahm wirst du wohl die wenigsten kriegen, da sie ja sehr aggressiv sein sollen.
Außerdem kannst du das im ersten Jahr wohl praktisch sowieso vergessen, da Jungtiere eine extrem empfindliche Wirbelsäule gerade in der Schwanzgegend haben und es als Laie wohl nicht so einfach sein dürfte sie ohne sie zuverletzten von Ast zu kriegen (habe allerdings selber keine Erfahrung damit)
Bei ausreichender Infromierung und allem was dazu gehört, ist es mit Sicherheit möglich, diese Art zu halten, aber nicht einfach. Zum herausholen aus dem Terrarium allerdings nur sehr bedingt geeignet.

Ich würde dir für den Anfang doch eher eine Boa c.i. raten, aber das muss ja jeder selber wissen :-)

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Conus
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Beitrag von Conus » Mi Jan 30, 2008 20:19

Ich würde sie definitiv nicht als Anfängerschlangen betrachten! Solang die Parameter alle stimmen und das Tier gesund ist und nicht gestresst wird, passiert nichts.
Wenn diese Parameter aber für einen gewissen Zeitraum nicht mehr stimmen, kann schnell was passieren (und dieser Zeitraum muß nicht lang sein!). Grade bei dieser Art ist es unheimlich wichtig irgendwelche Unstimmigkeiten sehr frühzeitig zu erkennen. Und leider übersieht man als Anfänger doch eher etwas, das ist normal. Viele Sachen kommen einfach erst mit einer gewissen Erfahrung. Wenn die Tiere erstmal gut sichtbare Symptome zeigen geht alles weitere hier sehr schnell und man muß sich ziemlich gut auskennen um noch was umzubiegen.
Da kann leider auch schnell mal ein sehr eingesessenes Tier innerhalb von 2-3 Wochen zum Todeskandidaten werden.

Außerdem, was meinst Du mit handzahm? Ein Baumpython quittiert Dir rausnehmen sehr schnell mit Fressunlust etc, weil dies schon einer der erwähnten Stressfaktoren ist.
Sie verlangen leider doch etwas mehr Fingerspitzengefühl und Beobachtungsgabe als andere Arten.

Wolltest Du nicht eigentlich eine Boa?

Gast

Beitrag von Gast » Mi Jan 30, 2008 20:22

ich würde dir auch eine boa constrictor imperator raten, sie ist viel pflegeleichter und auch deutlich zahmer
(jetzt sind es wirklich meine eigenen erfahrungen) 8-) 8-) 8-)

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tobtobey
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Beitrag von tobtobey » Mi Jan 30, 2008 20:30

jo eigentlich wollte ich ne Boa c.i.
aber so ein Baumpython ist schon was feines
ok ein Tier zum "rausnehmen" ist es definitiv nicht!

hab nur nochmal gefragt weil einige züchter auf ihren hps stehen hatten das die Tiere nicht "ganz so" empfindlich wären
und mike hatte sie auch nicht als so empfindlich beschrieben

Und ist es nicht beim p. reguis das gleich oder ist das schon wieder was anderes?

Gast

Beitrag von Gast » Mi Jan 30, 2008 20:34

ich wollte mir auch erst einen regius holen, aber man kann pech haben und dann frisst das tier nicht, deswegen habe ich mich für die boa entschieden.
(boa find ich aber sowieso besser ;-) )

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Todeskatze
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Beitrag von Todeskatze » Mi Jan 30, 2008 20:36

Hallo!

Klar ist es möglich sie auch als Anfänger zu halten. Ganz so schwierig, wie alle Leute meinen, sind sie nun auch wieder nicht.
Natürlich müsstest du dich gut vorbereiten und am besten auch dir einen Mentor in deiner Nähe suchen.
Wenn du dir eine anschaffst, dann: auf keinen Fall auf einer Börse!!!!, in keiner Tierhandlung!!!, sondern bei einem vertrauenswürdigen Züchter!
Du solltest auch kein ganz kleines Jungtier nehmen, da diese eben noch empfindlicher sind und mit dem Fressen Schwierigkeiten machen könnten. Am besten wäre ein Jährling oder ein adultes Tier. (Ich würde dir am ehesten Aru empfehlen, sind meistens sehr umgänglich und robust, Sorongs dagegen sind, nach meinen Erfahrungen, etwas nervöser und empfindlicher und Biaks sind ziemlich aggressiv, ......)
Ich habe selbst Arus, sehr robuste und schöne Tiere, nicht wirklich stressanfällig und handzahm (man kann sogar in der Nacht problemlos reingreifen :-o ). Das ist aber Glückssache und meine sind die ersten so friedlichen Tiere, die ich kenne.

Infomiere dich gut und such dir einen verantwortungsvollen Züchter, dann müsste das schon hinhauen! (Ist eh besser, du nimmst dir eine Schlange, die dir wirklich gefällt, als irgendeine andere, die du vielleicht nicht zu 100% haben möchtest, da könntest du dann leicht das Interesse verlieren.)

Preise für Jährlinge liegen so um die 450.- aufwärts, kommt drauf an, was du haben möchtest ....... (Bei "Schnäppchen" wäre ich sehr vorsichtig!!!)
Das wirklich teure sind aber Terrarium, Elektronik und Einrichtung. Da solltest du auf keinem Fall sparen!
Mit mindestens 1000 Euro aufwärts musst du schon rechnen .....

Hoffe ich konnte dir helfen.

LG Yvonne

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Beitrag von Conus » Mi Jan 30, 2008 20:39

Ich würde es als was anderes bezeichnen.
Früher hatten Baumpythons den Ruf fast nicht haltbar zu sein, das ist ebenfalls definitiv falsch!

Sie gehören jedoch leider zu den empfindlicheren (nicht heikleren) Arten. Von der Haltung her habe ich schon schwierigere Arten gesehen. Das Problem bei M.viridis ist, daß die Tiere empfindlich gegenüber Fehlern sind. Solang alles ok ist, sind sie sehr gut haltbar.

Aber wehe wenn nicht. Meiner Erfahrung nach, geht der körperliche Verfall bei dieser Art im Krankheitsfall schneller als bei vielen anderen. Und da hat man teilweise nicht viel Zeit zum reagieren und sollte ganz genau wissen was man machen muß, bzw. schon im Frühstadium alles erkennen.

Leider ist es einfach so, daß Haltungsfehler passieren und, daß Anfänger meistens mehr davon machen. Das ist der Punkt warum ich sie nicht unbedingt als Anfängertiere bezeichnen würde, nicht unbedingt die Haltung an sich.

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Beitrag von tobtobey » Mi Jan 30, 2008 20:43

@Todeskatze
1000€ aufwärts?!
ich frag nur weil ich sie eigentlich kostengünstiger eingestuft hätte

@alle
also lieber nicht mit morelia viridis anfangen?(man warum die auch so empfindlich sein?!) :-(

Gast

Beitrag von Gast » Mi Jan 30, 2008 20:44

@ totobey

HI

also für den Anfänger ist es sehr schwer diese schlangenart zu halten hört man immer wieder ist aber auch so!

auf der anderen seite wenn man sich super gut einliest und auf jeden fall einen guten züchter hat bei dem man sich alles genau anschauen kann um einfach zu sehen was man alles beachten muss denke ich sollte das eigentlich kein so großes problem werden.

Allerdings würde ich dir empfehlen ein semiadultes Tier zu kaufen da Jungtier doch sehr empfindlich sind.
Desweitern solltest du abstand von sondierten jungtieren nehmen da dabei oft verletzungen endstehen und daraus oft auch Wirbelsäulen verkrümmung oder deformationen geben.

Zum preis kann ich dir sagen das für ein jungtier in der regel mit 300-350 euro zu rechnen ist.

Ich selber möchte mal diese schöne Art pflegen habe mich bereits seit knapp 2 jahren informiert und traue mir das durchaus zu allerdings halte ich schon seit ca drei jahren Teppichpython und co.

gruß danielre

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