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Donnerstag 09. September 2010
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nexxus Moderator
Anmeldungsdatum: 01.09.2008 Beiträge insgesamt: 2540
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Es kommt immer auf den Zweck an. Ich behaupte mal das viele von DSLR Usern , das Potential ihrer Kameras nicht ausschöpfen, weil am Equipment gespart wird (wir Ihr bereits erwähnt habt), oder an dem Know-How. Bei deinen Bildern sieht man ja, das Du Dir auch Gedanken vor dem Schießen machst und Dir ein entsprechendes Objekt suchst.
Das ist aber wie bei den Videokameras und Pseudofilmern, die mit ihrem 10000000x Zoom ruckelfrei filmen wollen
Gruß Nexus _________________ rear-fanged.com:::The herpetological resource for opistoglyphous snakes|Trugnattern |
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JHeart Mitglied
Anmeldungsdatum: 18.01.2007 Beiträge insgesamt: 1289 Wohnort: Hamburg
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| Zitat: |
| Wenn du einmal ne vernünftige Spiegelreflexkamera in der Hand hattest und damit verwertbare Ergebnisse erzielt hast willst du nie wieder was anderes in den Händen halten |
Rein vom Body unterscheiden sich die hier aufgeführten Kameras nicht von den guten Bridgekameras.
Wenn Du einmal die richtigen DSLR Boliden in der Hand gehalten hast bzw. über längere Zeit benutzt hast, dann wirst Du feststellen das die EOS300-EOS500 Plastikspielzeug in den Händen ist.
Ich hab lange Zeit einen Nikon D300 besessen. Passendes VR-Macro hatte ich ebenfalls dazu und wenn ich ein anderes Objektiv brauchte, hab ich mir welche von meinem Vater geliehen.
Inzwischen hab ich die Kamera verkauft, weil ich keine Lust hatte teuere Objektive für über 1000€ zu kaufen. Anschließend bin ich dann mal in den Saturn gegangen und hab mir mal die Standardbodys der DSLR Klasse angeguckt, in die Hand genommen und getestet. In diesem Moment hab ich gedacht, warum hab ich nur meine gute Nikon D300 verkauft.
Wo ich dann schon bei Saturn war hab ich mir dann auch gleich mal Bridgekameras angeschaut und diese Überzeugen mich gerade in Hinsicht auf Preis/Leistung.
Die Fujifilm S200EXR ist von der Bedienung genau wie eine DSLR, man kann alles einstellen, was man bei einer DSLR auch kann und man hat alle Objektive dabei
Ich hab mir die Kamera inzwischen bestellt und werde damit sicherlich das eine oder andere gute Bild machen.
Wenn ich mit meinem Studium durch bin werd ich mir auf jeden Fall wieder eine DSLR kaufen, dann aber wieder im Bereich einer Nikon D300 oder D700.
Man sollte immer wissen, wenn man gutes Zubehör haben möchte, mit dem man viel Spaß hat, muss man tief in die Tasche langen.
Wenn man dann für Objektive nicht bereit ist größere Menge auszugeben und 100€ für einen da schon viel ist, dann halten Bridgekameras auf jeden Fall locker mit. Bei Bridgekameras werden nämlich gerne hochwertige Linsen verbaut, denn sie stellen in der Digitalkamera-Fotografie die Spitzenklasse dar, während bei den günstigen Objektiven der Hersteller gerne gespart wird, da nach oben ja noch jede Menge Luft ist.
Übrigens, dass Geld, was Du im Bezug zur DSLR sparen würdest, würde ich in ein gutes Standfestes Stativ, einen externen Blitz und zusätzliche Beleuchtung investieren. Mit der richtigen Beleuchtung kannst Du dann Bilder machen die einfach Hammer werden. |
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truba Mitglied Anmeldungsdatum: 04.01.2004 Beiträge insgesamt: 367 Wohnort: Berlin
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Also ich habe mich während meines Nachtdienstes doch mal näher mit der ganzen Thematik auseinandergesetzt und auch verschiedene Kameratypen verglichen.
An sich kann ich sagen das ich über den Hinweis mit den Bridgekameras ziemlich froh bin. Für mich als Anfänger stellt sich die Situation der Frage zwischen DSRL und Brdige wie folgt da. Während man mit der DSRL im Grunde ein gutes Grundgerät hat hängt im Nachhinein viel davon ab welches Equipment man sich in welcher Preisklasse zulegen kann und will um für verschiedene Situationen gerüstet zu sein.
Mit einer Bridge hat man ein, je nach Anschaffung, sehr gutes Allroundmodell was einer DSRL mit nicht ganz so guten Objektiven in nichts nachstehen muss während es gutem(teurem) Equipment nicht gewachsen ist
Bedeutet also das so ein Gerät, gerade für mich und meine Zwecke, ideal zu sein scheint. Auch hier hat man verschiedene Einstellmöglichkeiten und die Bildqualität scheint für mich mehr als ausreichend.
Also hab ich mich etwas auf die Suche gemacht und natürlich wieder viele Fragen aufgeworfen...
Zuerst aber einmal die 4 Kameras die ich mir näher angeschaut habe...
Das wären ...
Sony Cyber-shot DSC-HX1 (9MP)
Canon PowerShot SX20 IS (12MP)
Panasonic Lumix DMC-FZ38 (12MP)
Nikon Coolpix P90 (12MP)
Habe auch mehrere Tests gelesen und wie oben geschrieben ist auch die Ergebnissreihenfolge der Tests (Also Sony auf 1 und Nikon auf 4).
Die erste Frage ist wie eine Kamera mit 3 Megapixeln weniger als die Konkurenten, gewinnen kann. Als Laie denkt man immer je mehr MP umso besser. Worauf kommt es im großen noch an?
Weiterhin ist die Sony die einzige der 4 bei der die "maximale Empflindlichkeit" bei ISO 3.200 liegt während alle anderen nur eine von 1600 aufweisen.
Interessant dabei ist aber das alle Modelle ab einem ISO Wert von 800 zum Rauschen neigen. Leider kann ich mir unter ISO 800 gar nix vorstellen da ich keine Relation habe. Ist das jetzt gut, oder nicht? Warum hat eine Kamera einen max. ISO Wert von 3200 wenn es schon ab 800 deutlich auf die Qualität geht? Wofür brauch man das dann?
Dann fiel mir auf das bei der Nikon folgendes stand :"Bildstabilisator Optisch (Sensor)" während bei allen anderen "Bildstabilisator (Linse)" stand. Wo ist der Unterschied? Und wo liegen denn da die vor bzw. nachteile. Da stand nicht in den Berichten.
Die größte Brennweitenspanne hatte ebenfalls die Nikon mit 26-624 während die kleinste Spanne die Panasonic Lumix DMC-FZ38 (27-486mm) aufwies.
Ich weiss, ich hatte das irgendwann mal in der Schule, Stichwort Optik, aber trotz alledem weiss ich nicht genau was ich mir jetzt darunter vorstellen muss. Ist jetzt 26 gut für Nah und 400 gut für fern oder andersrum oder hat das mit dem ganzen nichts zu tun? Ist die Spanne, je größer sie ist, umso besser oder eher schlechter? Komplizierte Sache.
Der Rest war eigentlich recht ausführlich im Test beschrieben und meiner Meinung nach auch wieder stark Geschmackssache aber vlt. hat ja einer Lust diese ganzen Fragen mal aufzufassen.
Danke euch schonmal für eure Geduld und Hilfe.
MfG Thomas
P.S: Sorry für rechtschreib oder grammatikalische Fehler aber nach dem Nachtdienst sieht immer alles gleich aus :D |
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Doc Mitglied Anmeldungsdatum: 29.05.2008 Beiträge insgesamt: 59
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| Als ich von meiner analogen EOS500 auf digital wechseln wollte, habe ich auch Alternativen getestet, aber letztlich ist es dann doch eine EOS350D geworden und ich habe diese Entscheidung bis heute nicht eine Sekunde bereut. Wenn man schon mal eine Canon hatte, kommt man auf Anhieb zurecht und sogar die Objektive meiner alten Kamera konnte ich weiter benutzen. Angenehm fand ich immer, dass man beim Fotografieren die volle Auswahl hatte: Vollautomatik, Motivprogramme, manuelle Einstellungen-da ist für jeden was dabei. Ich würde auf jeden Fall versuchen, die Kamera der Wahl vor dem Kauf mal in der Praxis zu testen: da fallen einem dann plötzlich extrem nervige Menueführungen auf oder ein unentschlossenener Autofocus oder lange Einschalt- oder Auslösezeiten oder... Am wenigsten Wert würde ich auf die Anzahl der Megapixel legen, das treibt auf jeden Fall die Größe der Bilddatei nach oben, garantiert aber noch lange keine tollen Bilder. Wichtiger ist die Größe des Sensorchips, was die Größe der Pixel beeinflußt. Bauartbedingt neigen kleine Chips im Randbereich zu mehr Bildrauschen. Die ISO-Zahl gibt die Lichtempfindlichkeit an, meine Kamera bietet hier bis 1600 an. Die nutze ich relativ oft und finde das Bildrauschen dabei gut erträglich für meine Zwecke. Mehr (also ISO 3200) würde bei meiner Kamera aber keinen Sinn machen, das gibt die nicht her. Ich kenne aber auch andere Kameras, wo man die Bilder schon bei ISO 1600 voll vergessen kann. Wie gesagt, am besten einfach mal ausprobieren! |
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truba Mitglied Anmeldungsdatum: 04.01.2004 Beiträge insgesamt: 367 Wohnort: Berlin
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Ich will mal etwas weiterberichten.
Hab mich so die letzten Tage noch durch so manchen Test der 4 Kameras gekämpft.
Am Ende blieben die Canon PowerShot SX20 IS und die DMC-FZ38 von Panasonix über.
Meiner Meinung nach nehmen sich beide nicht viel.
Für die Canon spricht allerdings die "alltagstauglichkeit" mit dreh- und schwenkbarem Display und der Einsatz von ganz normalen AAA Akus während die Panasonic nur ein festes Display hat und die eigenen Akkus aktzeptiert (was wieder bedeuten würde nen teuren Ersatzakku dazuzukaufen).
Das einzig negative an der Canon ist also für mich die sehr langsame Serienaufnahme der Camera von 1 Bild pro Sekunde gegenüber den 2,5 Bildern pro Sekunde der Panasonic (bei voller Auflösung). Und sie kann wohl keine Bilder im RAW Format aufnehmen was wiederrum für mich nicht unbedingt so wichtig ist da ich (bisher) wohl ehh keine Bilder großartig nachbearbeite (oder ist das später ein sehr wichtiger Punkt?).
Ansonsten liegt die Canon von der Bildqualität wohl nur minimal hinter der Panasonic die wiederrum ein sehr unübersichtliches Menue haben soll.
Weiterhin bietet die Canon einen genormten Blitzschuh für externe Blitzgeräte der der Panasonic wohl fehlt. Im großen und ganzen werd ich wohl mal am Ende in den MM gehen und beide in die Hand nehmen. Wer dabei besser abschneidet wird wohl der Gewinner sein.
Oder was meint ihr? Hab ich was übersehen?
MfG Thomas |
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Moppel Mitglied Anmeldungsdatum: 30.01.2010 Beiträge insgesamt: 103 Wohnort: Buchbach
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Also ich würd mich für ne Canon entscheiden - 1 Bild pro Sekunde reicht.
Lg Micha |
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Traxx Mitglied
Anmeldungsdatum: 30.05.2005 Beiträge insgesamt: 4362 Wohnort: nähe München
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| Moppel hat folgendes geschrieben: |
| Also ich würd mich für ne Canon entscheiden - 1 Bild pro Sekunde reicht. |
Kommt auf die Objectgeschwindigkeit an. Aber selbst bei 2,5 B/s braucht man bei Tieren nicht mit Belichtungsreihen anfangen.
@truba
RAW ist nur interesannt wenn du Bildbearbeitung machen willst, und dann must du dich auch wieder etwas mehr mit Fotographie auseinandersetzen.
Das wichtigste bei Tierfotogaphien ist die focusgeschwindigkeit und die Auslösegeschwindigkeit. Es bringt nicht viel wenn du nach dem Auslösen ewig warten musst bis es Plizt.  _________________ Genetic Calculator
Nachzucht Abzugeben |
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JHeart Mitglied
Anmeldungsdatum: 18.01.2007 Beiträge insgesamt: 1289 Wohnort: Hamburg
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Für mich würden beide aus dem Rennen fallen, da beide kein Fokusring besitzen.
Gerade bei Macroaufnahmen erkennen die Kameras häufig nicht, welcher Bereich scharf sein soll.
Auf die RAW-Funktion würde ich auch nicht verzichten wollen, da man gerade nachträglich die Bilder mit einem Weißabgleich deutlich verbessern kann. Wenn der Weißabgleich nicht manuell eingestellt werden kann, sind deine Möglichkeiten hier schon eingegrenzt.
Ich hatte heute nochmal alle Canon Modelle der DSLR Serie in der Hand und ich muss wirklich sagen, der wahre Unterschied zwischen DSLR und Bridge macht sich erst bei der 50D bemerkbar.
Die 50D liegt sehr gut in der Hand und das Gehäuse ist eindeutig qualitativ hochwertig.
Ich hätte noch eine Frage an die Canon Nutzer, haben die Modelle der Reihe EOS300-500 keine Abblendtaste?
@Traxx
Wenn man zwei, drei Testfotos macht, dann braucht man keine Belichtungsreihen.
Außerdem kann man das mit RAW/NEF auch gut nachkorrigieren. |
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Nihil Mitglied Anmeldungsdatum: 21.04.2003 Beiträge insgesamt: 137
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Hallo,
Serienbilder haben nicht unbedingt etwas mit Belichtungsreihen zu tun. Eine hohe Serienbildgeschwindigkeit ist nur wichtig wenn man schnelle Bewegungen in allen Einzelheiten festhalten will, wie etwa bei der Sportfotografie. Bei einer Kompaktkamera ist das aber eher von untergeordneter Bedeutung da der AF deutlich langsamer als bei einer SLR arbeitet. Das bedeutet er kann das Objektiv nicht schnell genug nachführen und die meisten Bilder sich schnell bewegender Objekte fallen somit etwas mager aus. Wer hierauf Wert legt sollte sich schon eine bessere SLR zulegen, die Einsteigermodelle schaffen meist auch nur 3-4 Bilder die Sekunde und haben einen erheblich trägeren AF als die Mittelklasse und Spitzenmodelle.
Bei der SX20 kann der Focus manuell bedient werden, ob es nun mit einer Taste oder einem Ring geschieht ist reine Gewöhnungssache. Ersteres ist für jemanden der eine SLR gewohnt ist sicher sehr gewöhnungsbedürftig. Ansonsten ist gerade der Blitzschuh für Makro- und Terrarienaufnahmen sehr hilfreich. Bei kurzen Abständen von Objekt und Objektiv kommt es oft zur Abschattung des Blitzes durch das Objektiv. Hier kann dann ein spezieller Makroblitz oder ein entfesseltes Blitzgerät (optimal sind 2 -3) Verwendung finden. Dabei behält man noch die vollen Möglichkeiten der Belichtungsmessung der Kamera bei und muss nicht mit Servo-Slaveblitzen experimentieren.
Der manuelle Weißabgleich aus dem RAW-Format heraus kann ohne eine kalibrierten Monitor auch ganz schön in die Hose gehen. Hier sollte (gerade in Kunstlichtsituationen wie sie in der Terraristik üblich sind) der manuelle Weißabgleich der Kamera genutzt werden. Diese Möglichkeit bieten alle Bridgekameras an, so auch die SX20 |
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Moppel Mitglied Anmeldungsdatum: 30.01.2010 Beiträge insgesamt: 103 Wohnort: Buchbach
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| Traxx hat folgendes geschrieben: |
| Moppel hat folgendes geschrieben: |
| Also ich würd mich für ne Canon entscheiden - 1 Bild pro Sekunde reicht. |
Kommt auf die Objectgeschwindigkeit an. Aber selbst bei 2,5 B/s braucht man bei Tieren nicht mit Belichtungsreihen anfangen.
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@ Traxx - Ich weiß - ich Fotografiere ja selber (Aktuell Eos 450D bald 7D)
Nur für "normale" Fotos reicht die vollkommen
LG Micha |
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