
Bachblüten für Schlangen
Datum 29.10.2001 08:49 Thema: Schlangen
| Hi,
habe mich aufgrund der Anregung im Forum dazu entschlossen, einen kleinen Tipp oder Bericht oder FAQ - wie auch immer - zu Bachblüten zu geben.
Das Interesse war zwar nicht furios, aber in Anbetracht der guten Erfolge, die ich mit Bachblüten erzielt habe, ist es eine Option, die man in gewissen Situationen immer mal ins Auge fassen kann und sollte. Vor allem bei Nahrungsverweigerung - einem häufigen 'schlangentypischen' Problem, sind die Erfolge sehr gut.
Hier der Bericht:
1.) Allgemein Bei Bachblüten handelt es sich um die Essenzen von Blüten oder Blättern bestimmter Pflanzen, die normalisierend auf bestimmte Seelenkonzepte wirken. Die insgesamt 38 Blüten werden meist kombiniert (etwa 2-7 davon) verabreicht, um die psychische Situation eines Lebewesens - und mittelbar auch die körperliche Situation - zu verbessern.
Dabei ist im Wesentlichen die momentane Situation des zu behandelnden Lebewesens möglichst genau zu treffen, um Erfolge zu erzielen. Das ist bei Tieren einerseits nicht immer einfach, da im Gegensatz zur Menschenbehandlung keine Möglichkeiten zur Diagnoseobjektivierung bestehen, andererseits wird in der Literatur meist das Zusammenwirken und die Wechselwirkung der einzelnen Blüten zueinander ignoriert. Nicht alles sollte beliebig kombiniert werden.
Generell sollte man immer danach trachten, die momentane Situation möglichst genau zu analysieren und von Standardkombinationen Abstand nehmen - bei relativ einfach gestrickten Zeitgenossen wie Schlangen kann man da aber eine Ausnahme machen und gewisse Standardsituationen, die häufig und in eindeutiger Form auftreten, mit Standardkombinationen behandeln (bei hochentwickelten komplexen Charakteren wie Hunden und Katzen ist das schon viel komplizierter).
Wer mehr wissen möchte: Standardwerke von Dietmar Krämer, "Neue Therapien mit Bachblüten" Band 1-3 und "Esoterische Therapien" Band 1-2. Ansata Verlag. Hierbei geht’s zwar um die Behandlung von Menschen, das Gesagte kann aber mit etwas Übung auf Tiere übertragen werden, da es sich ja um archetypische Konzepte handelt, die allen Lebewesen eigen sind.
2.) Mögliche Kombinationen für Standardprobleme mit Schlangen Achtung: im Folgenden wird davon ausgegangen, dass körperliche Ursachen wie Krankheiten oder Parasiten bereits durch entsprechende Untersuchungen ausgeschlossen sind! Bachblüten könne eine medizinische Behandlung bei körperlichen Leiden NICHT ersetzen!!
Die angegebenen Mischungen sind als allgemeine Richtlinien zu sehen. Es handelt sich dabei um bewährte Kombinationen, die häufig Erfolge gebracht haben - eine Garantie gibt’s natürlich nie. Bei sachgemäßer Verabreichung (siehe unten: Mischung und Dosierung) können keine Schäden oder Nebenwirkungen auftreten.
Im Folgenden beschränke ich mich darauf, die Nummern der Blüten anzugeben:
a) Nahrungsverweigerung Bei diese sehr oft psychisch motivierten Problematik werden die besten Erfolge bei Schlangen erzielt. DAS Einsatzgebiet bei Schlangen schlechthin. - Bei Jungtieren, die nicht anfangen wollen zu fressen, oder bei Tieren, die plötzlich ohne gesundheitlichen oder jahreszeitlichen Hintergrund die Nahrung verweigern, oder nur noch ganz spezielle Nahrung nehmen wollen, hat sich folgende Ausgangsmischung bewährt: 27, 33, 29, 17. Nr. 27 ist immer die wichtigste Blüte bei Nahrungsverweigerung, weil sie der Tendenz entgegenwirkt, vitale Interessen aus Prinzip zu unterdrücken. Muss das Tier auf neue Nahrung umgestellt werden, die es zunächst einfach nicht nehmen will (z.B. Mäuse statt Echsen) wird der obengenannten Kombination noch Nr. 10 und bei Wildfängen oder Tieren, die andere Nahrung gewohnt waren, zusätzlich Nr. 16 hinzugefügt. Ist das Tier bereits sehr müde oder apathisch, wird Nr. 23 und Nr. 11 dazugegeben. Ist das Tier ausgesprochen ängstlich und flüchtet vor lebender Beute, frisst aber willig und ohne Probleme Totes, wird mit Nr. 19 und Nr. 20 ergänzt. Zeigt das Tier allgemein große Angst und Paniktendenzen werden zur Ausgangsmischung Notfalltropfen (Rescue) dazugefügt und Nr. 29 weggelassen. Bei Jungtieren, die besonders klein sind und noch nie selbst gefressen haben, kann die Mischung um 19 und 9 ergänzt werden. b) Eine neue Schlange kommt ins Haus Zur Unterstützung der Eingewöhnung und Umstellung - vor allem bei Wildfängen - hat sich folgende Mischung grundsätzlich bei jedem neuen Tier bewährt: Notfalltropfen (Rescue) & 33. Kann sich das Tier einfach nicht an eine Umstellung gewöhnen - sucht zum Beispiel nach Wochen noch am alten Platz nach einem Versteck - zusätzlich Nr. 16.
c) Aggression Eine gewisse Aggression ist bei manchen Arten ganz normal. Aus Schlangen werden nie Streicheltiere werden. Wenn das Tier allerdings bei der geringsten Störung panisch gegens Glas beisst und sich wie verrückt gebärdet, ist Handlungsbedarf: 20 & Notfalltropfen (Rescue). Bei Wildfängen und neuen Tieren wird 33 dazugefügt.
d) Nervöse Tiere, die ständig hektische Ausbruchsversuche unternehmen Notfalltropfen (Rescue).
e) Jede Art von Umstellung (vor und nach Winterruhe etc) 33.
f) Stimulierung zur Paarung Neben allen anderen 'Motivatoren' kann zusätzlich eine Mischung aus 4, 17, 27, 19 besonders den Männchen helfen, in die Gänge zu kommen.
3.) Mischung und Dosierung Bei kleineren Schlangen in der Apotheke mindestens 5 Tropfen/je Blüte pur auf 10 ml Wasser (Achtung wichtig: OHNE Alkohol und Essig - nur Wasser und Blüten! - muss zusätzlich gesagt werden, da Alk üblicherweise dazugemixt wird) in einem Fläschchen mit Pipette mixen lassen. Dieses Mischverhältnis ist unbedingt einzuhalten - keinesfalls weniger Blüten! Dann als Trinkgefäße kleine Untersetzer für Blumentöpfe (so klein als möglich) ins Terrarium stellen (1-2). Mit Wasser füllen und zusätzlich die Pipette 3-5 Mal mit der Mischung aufziehen und rein ins Wassergefäß. Alle 3 Tage erneuern. Bei größeren Tieren - über 80 cm - kauft man am besten die Vorratsfläschchen mit den puren Essenzen in der Apotheke und mixt etwa 1-2 Tropfen/Liter ins Trinkwasser. Also in eine Schale mit 3 Litern etwa 3-6 Tropfen pur je Blüte. In allen Fällen zusätzlich ein paar Tropfen der puren Essenzen in einen Pflanzenbestäuber und das Terrarium damit täglich besprühen.
Die Wirkung tritt bei jüngeren Tieren meist nach wenigen Tagen ein, bei älteren wird’s immer schwieriger und kann wesentlich länger (mehrere Wochen) dauern.
Zeigt sich nach 4 Wochen keinerlei Besserung, ist die Behandlung mit dieser Kombination als gescheitert zu betrachten.
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