Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Diskussionen zur Haltung von Giftschlangen.

Moderator: Forenteam

fuscus
Mitglied
Beiträge: 11
Registriert: Do Mai 03, 2018 19:12

Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von fuscus » Do Mai 03, 2018 21:07

Moin,

ich habe vor Gericht eine Klage wegen eines Streits mit meinem übergriffigen Vermieter in erster Instanz gewonnen.

Vor dem zweiten Termin beim Landgericht ging auf einmal ein Fax von der gegnerischen Anwältin beim Gericht ein.
Der Rauchmeldermann hat meine Tiere beim Vermieter gepetzt. Das war meine Dummheit, denn ich wunderte mich schon beim Reinkommen, daß der Typ sich so auffällig sonderbar umsah und komische Fragen stellte. Vermieter und diese Firma arbeiten sehr eng zusammen.
Es hieß, ich würde Krokodile in einem Gitterverschlag auf dem Fußboden halten.
Dabei stand nur ein Gitter vor dem Terrarium, wartend auf den Keller.
Wäre es dem Vogel um Tierquälerei gegangen, hätte er doch die dafür zuständigen Stellen informieren können.

Gut, Fehler können passieren, aber:
Nachdem das Fax da war, mußte ich mit meiner Anwältin darüber sprechen und dabei rutschte ihr heraus, so sinngemäß....daß sie selber mal einen Halter von komischen Viechern im Haus hatte und sie gemeinschaftlich dagegen vorgingen.
Das war sehr nebensächlich, denn ich versuchte gerade mich und meine Haltung zu erklären und rechtfertigen.
Aber sie war sonderbar und ich dachte mir nichts weiter dabei. Ich Oberochse.

Nun kam der Termin vorm Landgericht und ob wir das Zugeben, entscheiden wir kurzfristig, sagte meine Anwältin.
Als ich es dann in der Verhandlung zugab, erklärten die Richterinnen der gegenerischen Anwältin, daß dies in einem extra Verfahren geklärt werden müsse, weil es mit dieser Verhandlung nichts zu tun hat.

Klonk, was hörte ich da?!!!

Das muß meine Anwältin doch genau gewußt haben, oder?!
Hätte ich die Viecher bestritten, und mir meine Anwältin dabei geholfen, hätte es anders ausgehen können. Zumindest hätte ich das Landgericht gewonnen. Das mit den Viechern hätte ich schon geregelt. Immerhin wäre dann noch eine Instanz offen gewesen. So nicht!!
Zumal diese Information durch eine Straftat des Rauchmeldermannes kam, der laut Mieterverein Hausfriedensbruch begang.
Im Urteil natürlich kein Wort von den Viechern, es wurde ein anderer Grund genommen. Ein Grund, der laut drei Richterinnen zu Beginn der Varhandlung klar an der Grenze ist und ich ja auch deshalb die erste Instanz gewann.

Niemand wird abstreiten, wenn sich ein paar Juristen abends treffen und einer erzählt, er habe einen Typen im Gericht gehabt, der Krokodile und Giftschlangen in einer Mietwohnung hält....wird jeder sagen: "Ne, also so ein Verrückter, ne, das geht gar nicht. Würde ich auch nicht in meinem Haus haben wollen."
Obwohl ich mich erklärte, aber Menschen die wissenschaftliches Arbeiten gelernt haben, können es ja in den seltensten Fällen.
Schwupps, war ich der Al Capone und verlor den Prozeß, wegen Mumpitz.

Für meine Existenz ist das gerade extrem zerstörend und auch eine Sauerei, denn ich habe das Gefühl, meine Anwältin hat gegen mich gearbeitet.
Jeder von uns kennt es doch, wenn man merkt, was Leute wirklich glauben und denken, geht es um komische Viecher.
Meine Anwältin hat natürlich noch andere Dinge gemacht, die ich für falsch halte.
Seit dem Gespräch über die Viecher kam sie mir abweisend vor.
Da geht natürlich jetzt eine Beschwerde an die Anwaltskammer. Ein Tipp eines vor wenigen Jahren verstorbenen Krokodil- und Giftschlangenhalters, den ich sehr vermisse. *heul*


WORUM ES MIR GEHT:
Wenn ich nachweisen kann, daß meine eigene Anwältin vorher einen Halter beklagt hat und vor allem wie, dann habe ich vielleicht eine Chance, diese Sauerei und den Rechtsbruch meiner eigenen Anwältin nachzuweisen und im besten Falle Schadenersatz einfordern zu können.
Das muß man sich mal vorstellen..die eigene Anwältin.
Vielleicht irre ich ja auch. Aber vielleicht auch nicht.

DAHER
Nun suche ich Halter von Giftschlangen und/oder Krokodilen, die schon mal aus der Wohnung in Hamburg oder Frankfurt geklagt wurden oder zumindest bekämpft wurden. Meine Anwältin hat vor 10-20 Jahren in Frankfurt gewohnt.
Egal ob nur die Hausgemeinschaft Ärger machte oder es eine Klage gab. Den Namen der Anwältin gebe ich per PN raus. Klingt so ähnlich wie "Fön".

Ich habe zwölf Jahre ohne Ärger mit Mitmietern meine Wohnung bewohnt. Grundsätzlich mied ich jeden Kontakt zu Mitmietern, bis auf eine Ausnahme. Aber auch den ließ ich erst nach 10 Jahren in die Wohnung. Sonst niemanden.
Immer waren meine Terrarien vor Einsicht perfekt geschützt. Irgendwann wurde ich lockerer.
DER Fehler!
Man kann in so einem Fall niemandem vertrauen! Nie!

Gruß
Fuscus


--------------------
Im Übrigen hat wohl ein anderer Giftschlangenhalter in meinem Privat/Hobby/Berufsleben zu genau dieser Zeit herumgeschnüffelt. Ich vermute , daß dieser Giftschlangenpfleger der gegnerischen Anwältin Informationen zugespielt hat.

Tja, sollte das so sein, wäre das schon ein Ding, wenn ein Giftschlangenhalter einer rechtsbrechenden Anwältin dabei hilft, gegen einen Giftschlangehalter vorzugehen. Die Anwältin hat tatsächlich noch andere Absurditäten gebracht, die einfach zu weit gingen und eigentlich illegal sind. Was zufällig in der Verhandlung herauskam.
Übrigens waren mir bisher zwei Behörden wohlgesonnen.
Aber, ein Giftschlangenpfleger hat möglicherweise einen Giftschlangenpfleger verraten, bzw daran mitgearbeitet!
Doppelt schlimm!
Lustigerweise weiß er nicht, daß wir uns seit Jahrzehnten vom Sehen kennen.

Rbn
Mitglied
Beiträge: 70
Registriert: Mo Aug 28, 2017 22:03

Re: Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von Rbn » Do Mai 03, 2018 21:22

fuscus hat geschrieben:Den Namen der Anwältin gebe ich per PN raus. Klingt so ähnlich wie "Fön".
Damit wäre ich an deiner Stelle ganz vorsichtig. Selbst per PN könnte dir das immer noch negativ ausgelegt werden und ggf. richtig teuer werden. Just saying.

fuscus hat geschrieben: Zumal diese Information durch eine Straftat des Rauchmeldermannes kam, der laut Mieterverein Hausfriedensbruch begang.
Zumindest hat er die Unversehrtheit deiner Privatsphäre innerhalb der Wohnung ignoriert. Juristen könnten da aber argumentieren, dass da eine Abwägung von Interessen stattgefunden hat. Sprich: Der ,,Handwerker" hat sich verpflichtet gefühlt deinem Vermieter mitzuteilen, dass du etwas ggf. illegales tust (Selbst im altbackenen Trutnau steht, dass, wenn sich die Themen Mietwohnung und Giftschlangenhaltung überschneiden, die Erlaubnis des Vermieters Pflicht ist. Nicht nice to have sondern Pflicht. Und das sieht auch der BGH seit min. 20 Jahren so.), dass kann man juristisch gegen deine Privatsphäre aufwiegen. Welche Seite der Waage da mehr Gewicht findet hängt vom Richter ab, aber da Gifttierhalter es in der Welt der Juristen recht schwer haben, könnte die Waage auch genauso gut gegen dich stehen.

fuscus hat geschrieben: Im Übrigen hat wohl ein anderer Giftschlangenhalter in meinem Privat/Hobby/Berufsleben zu genau dieser Zeit herumgeschnüffelt. Ich vermute , daß dieser Giftschlangenpfleger der gegnerischen Anwältin Informationen zugespielt hat.
Was leider Gottes nichtmal illegal wäre, wenn dieser Jemand nicht illegal an die Infos gekommen ist. Eine Sauerei ist es dennoch. Keine Frage.

Halt uns hier mal auf dem laufenden. Würde mich interessieren, wie sich das entwickelt.

Volker Ebensberger
Mitglied
Beiträge: 430
Registriert: Do Mai 07, 2015 18:29

Re: Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von Volker Ebensberger » Do Mai 03, 2018 22:13

Hast du dich schon mal an die Juristen vom DGHT gewandt? Vielleicht ist deine Anwältin ja dort bekannt.

Zumindest könnten sie sie auf die rote Liste setzen.
Gruß Volker
(Mitglied des DGHT und DV-TH)

Ich grüße jeden der mich mag und der, der mich nicht mag kann mich gern haben

fuscus
Mitglied
Beiträge: 11
Registriert: Do Mai 03, 2018 19:12

Re: Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von fuscus » Do Mai 03, 2018 22:27

Danke, schon mal ein guter Tipp.

fuscus
Mitglied
Beiträge: 11
Registriert: Do Mai 03, 2018 19:12

Re: Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von fuscus » Do Mai 03, 2018 22:36

Aber ein Anwalt darf ja seinen Mandanten nicht in etwas reinlaufen lassen, wenn er weiß, daß die Tiere einer extra Klage bedurft hätten.
Da liefen noch andere komische Sachen, weshalb ich glaube, im Falle eines Falles meiner Anwältin zumindest Probleme machen zu können.
Die Giftschlangen hat der Rauchmeldermann ja nicht erwähnt. Hatte er wohl übersehen.

Im Netz geguckt, fand ich die Bestätigung, daß es nicht nur an meiner kauzigen Art lag mit dem Vermieter-Ärger, sondern ganz harmlose Leute von Übergriffigkeiten und Frechheiten berichteten.

Die Krokodile hätte ich ja noch durchbekommen, weil es Kleintiere in einem geschlossenen Behälter sind und niemanden stören, usw. Die Biester sind doch nur 125cm ausgewachsen. Körpergröße entspricht der eines kleinen Hundes. Das große Männchen ist fast 14 Jahre alt. Die kleinen sind Mickerlinge von nur 90cm und 12 Jahre alt. Ich bekam die Tiere fast fast tot und völlig ausgehungert.
TIPP: Niemals Krokodile kaufen, die als Jungtiere extrem leiden mußten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das werden unhändelbare Tiere. Wäre das Biest nicht so klein geblieben, wäre es wirklich gefährlich. Und es macht nur Ärger, bzw hält sich nicht an die Rangordung.
Das kleine Männchen ist ne Spur kleiner mit vielleicht 45cm Körperlänge und perfekt für eine Wohnungshaltung. Ist übrigens abzugeben das wunderschön komplett schwarze(!)Tier.
Unter 2 Meter gelten die Arten in Hamburg nicht als Gefahrtiere.
Bei den Giftschlangen hätte es sicher nicht geklappt, weshalb ich die sofort wegbrachte.
Zuletzt geändert von fuscus am Do Mai 03, 2018 22:50, insgesamt 1-mal geändert.

Rbn
Mitglied
Beiträge: 70
Registriert: Mo Aug 28, 2017 22:03

Re: Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von Rbn » Do Mai 03, 2018 22:48

fuscus hat geschrieben:Aber ein Anwalt darf ja seinen Mandanten nicht in etwas reinlaufen lassen, wenn er weiß, daß die Tiere einer extra Klage bedurft hätten.
Da liefen noch andere komische Sachen, weshalb ich glaube, im Falle eines Falles meiner Anwältin zumindest Probleme machen zu können.
Das sollte ein Anwalt nicht machen und wenn das Vorsatz war, kann man das auch Ahnden, wenn man es denn Beweisen kann.
Im Falle eines Falles musst du dafür hieb-/ und stichfeste beweise haben, auch jetzt schon, wenn du solche Äußerungen tätigst und den Namen preisgeben willst. Sonst ist das bis das nicht von amtlicher Stelle festgestellt wurde im Zweifel üble Nachrede. Und da diese in diesem Fall geschäftsschädigend wäre, wäre die Strafe empfindlich und ggf. anschließende Schadensersatzforderungen auch nicht ausgeschlossen.
Versteh' mich nicht falsch: Ich bin da total bei dir, ich mache lediglich auf die Fallstricke aufmerksam, die dein Beitrag hat.
fuscus hat geschrieben: Im Netz geguckt, fand ich die Bestätigung, daß es nicht nur an meiner kauzigen Art lag mit dem Vermieter-Ärger, sondern ganz harmlose Leute von Übergriffigkeiten und Frechheiten berichteten.
Das mag sein, es ändert aber nichts an den Tatsachen. Ich hatte auch mal einen Vermieter der Stadtbekannt war für seine unrechtmäßigen Praktiken, dagegen vorzugehen war deswegen aber noch nicht einfacher als bei einem unbescholtenen Vermieter.
Die Richter dieser Welt sind sich durchaus der Macht der Vermieter über die Mieter bewusst (auch eventuell stattfindender Schikane) und sind für gewöhnlich auch Mieterfreundlich eingestellt, wenn es das Gesetz zulässt (Jedenfalls der BGH war in den letzten Jahren sehr sehr Mieterfreundlich). Allerdings sieht das anders aus, wenn man als Mieter seiner Pflicht nicht nachgekommen ist eine Erlaubnis einzuholen. Ob die Giftschlangen nun weg sind oder nicht, ist dafür unerheblich.

Bei Krokodilen habe ich in die hamburgische Gesetzgebung keine tieferen Einblicke.

fuscus
Mitglied
Beiträge: 11
Registriert: Do Mai 03, 2018 19:12

Re: Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von fuscus » Do Mai 03, 2018 22:52

Das sollte ein Anwalt nicht machen und wenn das Vorsatz war, kann man das auch Ahnden, wenn man es denn Beweisen kann.
Im Falle eines Falles musst du dafür hieb-/ und stichfeste beweise haben, auch jetzt schon, wenn du solche Äußerungen tätigst und den Namen preisgeben willst. Sonst ist das bis das nicht von amtlicher Stelle festgestellt wurde im Zweifel üble Nachrede. Und da diese in diesem Fall geschäftsschädigend wäre, wäre die Strafe empfindlich und ggf. anschließende Schadensersatzforderungen auch nicht ausgeschlossen.
Versteh' mich nicht falsch: Ich bin da total bei dir, ich mache lediglich auf die Fallstricke aufmerksam, die dein Beitrag hat.
Dafür danke ich dir auch. ich denke, der Fön reicht. Für Frau Klön.

Spielverderber
Mitglied
Beiträge: 1875
Registriert: Sa Okt 12, 2013 18:20

Re: Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von Spielverderber » Do Mai 03, 2018 23:09

fuscus hat geschrieben:Der Rauchmeldermann hat meine Tiere beim Vermieter gepetzt. Das war meine Dummheit, denn ich wunderte mich schon beim Reinkommen, daß der Typ sich so auffällig sonderbar umsah und komische Fragen stellte.
Hast Du den Mann reingelassen? Man kann niemandem die Augen ausstechen, egal ob Mieter oder Eigentümer. Wenn derjenige etwas gesehen hat, das er einer Behörde, dem Vermieter oder sonstwem melden möchte, kann man erstmal nichts daran machen. Du kannst auch dem Heizungsableser, den Mitarbeitern der Stadtwerke, Handwerkern etc. nicht konsequent den Zugang verwehren. Und wenn doch, solltest Du Dich erst recht nicht wundern, wenn jemand anschliessend das Gras wachsen hört.

Wer Gefahrtiere in einer Mietwohnung hält, sollte das dem Vermieter mitteilen. Man hat doch nix zu verbergen, oder?
Die Krokodile hätte ich ja noch durchbekommen, weil es Kleintiere in einem geschlossenen Behälter sind und niemanden stören, usw. Die Biester sind doch nur 125cm ausgewachsen.
Wäre die Welt nur so einfach. Gefahrtierhaltung hat herzlich wenig mit der Größe der betreffenden Tiere zu tun. Auch die Haltung in geschlossenen Behältern oder die Tatsache, daß niemand durch die Haltung gestört wird, ist irrelevant.

Rbn
Mitglied
Beiträge: 70
Registriert: Mo Aug 28, 2017 22:03

Re: Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von Rbn » Do Mai 03, 2018 23:23

Spielverderber hat geschrieben: Wer Gefahrtiere in einer Mietwohnung hält, sollte das dem Vermieter mitteilen.
Es ist sogar restriktiver. Gab da mal Urteile in dem Tenor, dass die Haltung von Giftschlangen nur dann rechtmäßig sei, wenn die schriftliche Erlaubnis des Vermieters vorliegt. Und selbst die kann der Vermieter ggf. (das unterschied sich von Richter zu Richter) ohne Angabe von Gründen widerrufen.

Es gab da sogar noch was viel radikaleres: Ein Fall, wo ein Nachbar (selbes Wohnhaus wie jenes, worin der beklagte lebte) gegen einen Wohnungseigentümer geklagt hat, weil der in seiner Wohnung Gifttiere hatte. Dieser war letztendlich dazu verdonnert worden die Tiere abzugeben. Aus seinem Eigentum.
Nunja, die Haltung soll wohl auch nicht der Wahnsinn sein, aber das war in der Urteilsbegründung nicht entscheidend. Der Richter hat nur danach geurteilt, dass der Nachbar sich unwohl fühlte, ohne die Anlage/Haltung je gesehen zu haben.


Spielverderber hat geschrieben: Wenn derjenige etwas gesehen hat, das er einer Behörde, dem Vermieter oder sonstwem melden möchte, kann man erstmal nichts daran machen.
Richtig, außer der Mann hat dabei gegen das Recht auf die Unversehrtheit der Wohnung verstoßen (Hat Schränke ohne die Erlaubnis des Mieters geöffnet oder ist in Räume gegangen, wo er nix drin verloren hatte). Ich wollte jetzt nicht ausschließen, dass der Ersteller einen Gifttierraum hatte, in den der Mann ohne seine Erlaubnis ist. Das wäre dann genau so ein Fall. Ich hoffe zumindest, dass er einen solchen Raum hat...............

fuscus
Mitglied
Beiträge: 11
Registriert: Do Mai 03, 2018 19:12

Re: Suche Halter die wegen ihrer Tiere in Hamburg oder Frankfurt verklagt oder gemobbt wurden

Beitrag von fuscus » Do Mai 03, 2018 23:35

Spielverderber hat geschrieben: Wäre die Welt nur so einfach. Gefahrtierhaltung hat herzlich wenig mit der Größe der betreffenden Tiere zu tun. Auch die Haltung in geschlossenen Behältern oder die Tatsache, daß niemand durch die Haltung gestört wird, ist irrelevant.
Doch, in Hamburg gelten Arten unter zwei Meter nicht als Gefahrtiere und bedürfen keiner Genehmigung!
Sonst wäre es klar aussichtslos gewesen.

Außerdem hat der Vermieter ja das Terrarium am Anfang besichtigt und nur die Schildkröten gesehen, weil die Krokodile so klein und versteckt bzw getarnt waren. ;O)

Nie Krokodile mit Schildkröten zusammen halten!!!

Wenn man die Tiere schon 12 Jahre in der Wohnung hielt, hat man bessere Chancen vor Gericht, als nach wenigen jahren. ich habe ja bewiesen, daß die Tiere keinen stören. Die sind doch nicht groß.

Mal zur Vorstellung: Körpergröße eines kleinen Hundes. Hören auf Namen und Befehle. Wenn sie wollen. Die perfektesten haustiere.
und legen jedes jahr Eier. Geht gerade los mit der Nistplatzsuche. Dann baut sie in circa 4 Wochen ein halbkugelförmiges Nest.
Ich hänge an diesen Tieren, weil ich eng mit ihnen zusammenlebe und jeden Tag fasziniert bin. Die quaken den Tag über und sind sehr aufmerksam.

Das ganze war nur für max 6 jahre in der Wohnung geplant. Aber es kam etwas dazwischen, worauf ich keinen Einfluß hatte.

Gesperrt