Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Diskussionen zur Haltung von Boas und Pythons.

Moderator: Forenteam

Benutzeravatar
Tobiaskondaschwanz
Mitglied
Beiträge: 370
Registriert: Do Dez 17, 2015 22:45
Wohnort: BW

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von Tobiaskondaschwanz » Do Sep 20, 2018 23:36

Das ist eigentlich ganz unterschiedlich. Am meisten beissen tut eigentlich meine Kornnatter. Auch das handling ist nicht gerade spassig wenn es mal sein muss, sie ist extrem hektisch und panisch.

Mein Tigerpython dagegen verfolgt zwar jede Bewegung und kriecht einem sehr flink hinterher (soweit er kann versteht sich) ist aber auf Hand oder Haken absolut friedlich und ruhig.

Mein cheynei ist im Terrarium entweder am Beissen oder am flüchten. Habe ich ihn aber auf dem Haken oder in der Hand ist er absolut ruhig. Das einzige was er da versucht ist ab und an ein Fluchtversuch der aber weit entspannter abläuft wie bei der Kornnatter, nicht annähernd so hektisch.

Alles eine Sache des Charakters. Dazu muss ich sagen das meine Kornnatter die ersten 2 1/2 Jahre nicht so bissig war.

Koala
Mitglied
Beiträge: 34
Registriert: Di Jun 26, 2018 16:40

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von Koala » Do Sep 20, 2018 23:40

Hmmm... Also ist es letztendlich nicht so sehr davon abhängig, wo ich das Tier füttere, sondern viel mehr davon, was für eine Grundeinstellung das Tier zur körperlichen Unversehrtheit seines Pflegepersonals hat. :-)

Benutzeravatar
Tobiaskondaschwanz
Mitglied
Beiträge: 370
Registriert: Do Dez 17, 2015 22:45
Wohnort: BW

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von Tobiaskondaschwanz » Fr Sep 21, 2018 0:00

So in etwa kann man das sagen. Man kann aber viel mit Strukturierung und Größe des Terrariums machen um Begegnungen der unschönen Art zu verhindern oder zu veringern.

McMajor
Mitglied
Beiträge: 10
Registriert: So Sep 02, 2018 9:48

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von McMajor » Di Okt 02, 2018 20:43

Hi Koala,

ich habe deinen Thread hier mit Spannung verfolgt da mir das Gleiche bevorsteht :-) in den nächsten Wochen wird bei mir ein juveniler Morelia Bredli einziehen und die Vorfreude ist riesig. Jedoch auch die Anspannung ob alles so funktioniert wie vorgestellt und geplant als Neueinsteiger in die Schlangenhaltung.

Daher schon mal Danke für deine geteilten Erfahrungen!

Gruß
Christian

Koala
Mitglied
Beiträge: 34
Registriert: Di Jun 26, 2018 16:40

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von Koala » Mi Okt 03, 2018 11:00

McMajor hat geschrieben:
Di Okt 02, 2018 20:43
Hi Koala,

ich habe deinen Thread hier mit Spannung verfolgt da mir das Gleiche bevorsteht :-) in den nächsten Wochen wird bei mir ein juveniler Morelia Bredli einziehen und die Vorfreude ist riesig. Jedoch auch die Anspannung ob alles so funktioniert wie vorgestellt und geplant als Neueinsteiger in die Schlangenhaltung.

Daher schon mal Danke für deine geteilten Erfahrungen!

Gruß
Christian

Hi! :-)

Ich weiß nicht, was Du mit juvenil meinst, ob er noch ein Baby ist oder schon älter. Aber ich habe einen Tipp, den man nicht genug betonen kann:

Wenn du dir ein Schlangenbaby zulegst und glaubst, du hast eine Vorstellung wie klein die sind und wo die überall zwischen kommen - hast du nicht! :D

Du musst wirklich sehr sorgfältig bei der Gestaltung des Terrariums sein. Mein Tier hat mir ab Tag 1 alles gezeigt, was ich falsch gemacht habe. Man kann das tollste Terrarium vorbereiten, mit Ästen, Pflanzen und Verstecken. Das Tier wird sich in den hinerletzten Spalt der Rückwand zwängen, von dem du nie geglaubt hast, er passe da rein.

Und wenn das Tier erstmal im Terrarium sitzt, ist sowas schwerer zu korrigieren als vorher.

Also nochmal: alles muss bombenfest und spielfrei sein. Nichts darf lose sein, alles muss bündig schließen.

:-)

McMajor
Mitglied
Beiträge: 10
Registriert: So Sep 02, 2018 9:48

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von McMajor » Mi Okt 03, 2018 17:00

Du sollst mir doch Mut machen anstatt Angst :-) Sie (0.1) ist noch ein Baby, daher bin ich auch gespannt wie klein das Tier sein wird. Habe es bis jetzt nur auf Fotos gesehen. Danke jedoch für den Tipp, dann werde ich nochmal alles checken.

Koala
Mitglied
Beiträge: 34
Registriert: Di Jun 26, 2018 16:40

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von Koala » Sa Okt 13, 2018 14:24

Hallo Zusammen,

ich habe jetzt mal Bilder gemacht. :-) Er hat sich diese Woche zum ersten mal hier bei mir gehäutet (insgesamt zum 3. mal) und ich konnte es sogar live beobachten. :-)

https://abload.de/img/nach_hutung_3d3d2y.jpg
https://abload.de/img/114b6f03-c530-4966-b5v7d33.jpg
Zuletzt geändert von Matthias am So Okt 14, 2018 13:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte keine Hotlinks verwenden => Siehe Forenregeln.

Benutzeravatar
Tobiaskondaschwanz
Mitglied
Beiträge: 370
Registriert: Do Dez 17, 2015 22:45
Wohnort: BW

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von Tobiaskondaschwanz » Sa Okt 13, 2018 16:36

Hübsches Kerlchen!

McMajor
Mitglied
Beiträge: 10
Registriert: So Sep 02, 2018 9:48

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von McMajor » So Okt 14, 2018 10:24

Schönes Tier! Freu mich immer wieder von dir und deinen Erfahrungen zu lesen.

Koala
Mitglied
Beiträge: 34
Registriert: Di Jun 26, 2018 16:40

Re: Morelia spilota cheynei - Adulte Größe

Beitrag von Koala » So Okt 14, 2018 11:13

Tobiaskondaschwanz hat geschrieben:
Sa Okt 13, 2018 16:36
Hübsches Kerlchen!
Dankeschön! :-)
McMajor hat geschrieben:
So Okt 14, 2018 10:24
Schönes Tier! Freu mich immer wieder von dir und deinen Erfahrungen zu lesen.
Danke! :-) Ich kann ja an der Stelle nochmal vom Häutungsprozess berichten:

2 Wochen nachdem das Tier bei mir einzog hat der Züchter mir gesagt, dass er jetzt so langsam in die nächste Häutung gehen müsste und ich ihm bei der nächsten Fütterung ruhig mal etwas mehr Futter geben kann. Das habe ich gemacht.

Er bekam am Sonntag, 30.09., eine Speckmaus (4-4,5cm) und zusätzlich eine Babymaus (2,5-3cm). Von da an war er im "Häutungsmodus". Er kam Abends nicht mehr aus seinem Versteck heraus, wie sonst üblich, sondern blieb einfach drin. Am darauf folgenden Freitag, 05.10., konnte ich sehen, dass er die für die Häutungsvorbereitung typischen trüben Augen hatte. Die sehen dann grau/weiß aus.

Da ich mir beim täglichen Wasserwechsel das Wasser sehr genau anschaue war ich mir relativ sicher, dass er die ganze Woche nicht am Wassernapf war. Es war nicht die kleinste Verunreinigung im Wasser. Normalerweise sieht man daran, dass er dran war.

Deshalb habe ich ab dem Tag, an dem er trübe Augen hatte, jeden Tag lauwarmes Wasser gesprüht. Immer am Nachmittag und dann nochmal Abends, ca. 2 Std bevor die Heizung ausgeht. Dabei habe ich darauf geachtet, das Bodensubstrat nicht nass zu machen. Ich sprühe nur die Äste und Kunstpflanzen, aber auch das Tier in seinem Versteck direkt an. Letzteres deshalb, weil er nicht am Trinknapf war. Das Tier hat dann auch sofort in seinem Versteck die Wassertropfen vom Körper getrunken. Auf die Weise hat er zumindest etwas Wasser aufgenommen.

Einen Tag später, am Samstag, sind die Augen wieder klar gewesen. Weiter 3 Tage später, am Dienstag Abend, kam er dann kurz nachdem um 22 Uhr das Licht ausging aus seinem Versteck heraus. Zum ersten mal seit der letzten Fütterung vor 9 Tagen. Ich habe in der Zwischenzeit auch kein Futter angeboten, weil er offensichtlich auch keins gesucht hatte.

Als er draußen war, verhielt er sich auch direkt anders als sonst. Er legte sich nicht auf die Lauer nach Beute, sondern kroch kreuz und quer durch das Terrarium, selbst durch Ecken wo er sich normalerweise nicht aufhält. Er rubbelte hier und dort seinen Kopf an Ästen und Seitenwänden und öffnete immer wieder weit das Maul, als würde er gähnen. Vermutlich um die Haut vom Kopf abzulösen. Dabei fiel mir auf, dass er seinen Schwanz nicht wie üblich um Äste wickelte, sondern ihn relativ schlaff vom Ast herunterhängen ließ. Das machte mir kurz Sorgen, später hab ich aber verstanden wieso. Ich glaube er hat das gemacht um zu vermeiden, dass die Haut am Schwanz durch das Umwickeln einreißt. Cleveres Tierchen!

Nach ca. 1 Stunde hatte er die Haut am Kopf schon fast runter. Auf diesen Bildern kann man sehen, wie er noch am Kopfbereich arbeitet:

https://abload.de/img/img_8200qac9a.jpg
https://abload.de/img/img_820187eav.jpg

Nachdem er den Kopf frei hatte, ging der Rest sehr schnell. Innerhalb weniger Minuten hatte er sich komplett von der restlichen Haut befreit. Die Häutung war absolut perfekt, am Natternhemd fehlt nichts. :-) Anschließend ging er auch sofort auf die Jagd.

Ich kam aber erst 2 Tage später wieder dazu, ihn zu füttern und er war mächtig hungrig. Er ging extrem aggressiv ans Futter. So hatte ich das bisher nicht erlebt. :-)
Zuletzt geändert von Matthias am So Okt 14, 2018 13:43, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte keine Hotlinks verwenden => Siehe Forenregeln.

Antworten