Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Diskussionen zur Haltung von Giftschlangen.

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Wolfsbraut12
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon Wolfsbraut12 » Mo Okt 23, 2017 17:46

peregrinus hat geschrieben:Warum haben die Terrarienschlösser eigentlich alle keinen Schließzylinder? (fiel mir gerade so auf ;-) )


Ich wage mal zu antworten, da ich die Anlage auch kenne. Ich gehe davon aus, dass in den Terrarien zu dem Zeitpunkt keine Tiere mehr drin waren. Die wurden zur Fütterung alle rausgenommen. Man sieht auch auf einem Bild das die Scheiben offen stehen. ;-)

Seppuko
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon Seppuko » Mo Okt 23, 2017 19:20

Wolfsbraut12 hat geschrieben: Ich gehe davon aus, dass in den Terrarien zu dem Zeitpunkt keine Tiere mehr drin waren.


Jo in einigen Terrarien sind schon keine Tiere mehr, allerdings ist das der normale Arbeitshergang bei M2. Alles aufschliessen und dann wird reihum gearbeitet was das Zeug hält. Es ist ja nicht so als wenn ich nur " Schlangen jongliere" sondern ich mache alles was zur Haltung dazugehört. Mit entfernen, Wassernäpfe reinigen und befüllen und und und. Natürlich nehmen wir entweder mit Werkzeug die Wassernäpfe /den Kot oder die Tiere aus den Terrarien. Am Ende wenn jeder wieder im Terrarium sitzt kommen die Zylinder wieder drauf und gut ist. Bei über 30 Tieren muss halt auch ein bisschen effizienter gearbeitet werden.

Ob ich das später für mich auch so machen werde weiß ich noch nicht, bisher sehr ich da keine Nachteile, da die Tiere die Scheiben nicht aufbekommen wenn man mit im Raum ist , das würde man merken.

Gruß

Sascha

Seppuko
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon Seppuko » So Nov 05, 2017 18:42

Hallo zusammen,

Da ich wegen eines Autounfalls (Mir und meiner Lebensgefährtin ist vor 2 Wochen jemand ungebremst aufgefahren) erst gestern wieder üben konnte war hier leider eine Woche Pause.

Gestern war ich wieder bei M2 zu Besuch und durfte wieder mit seinen Tiere üben. Da er eine defekte Heizung austauschte bevor ich ankam waren seine Crotalus stephensi schon nicht mehr in ihrem Terrarien sondern befanden sich in einer Box. Dies nutzen wir als Anlass um uns über verschiedene Möglichkeiten zum fixieren von Schlangen zu unterhalten. Ich werde jetzt nicht ins Detail gehen jedoch sprachen wir über Spülschwamm-technik , Schwammbrett-technik und auch über das Tuning. Letztendlich erklärte er mir noch einmal wie man eine Schlange mit den Fingern fixiert, da ich das bisher nur unter M1 getan habe. Die Crotalus waren schon einmal aus dem Terrarium und boten sich somit wunderbar an um daran zu üben was wir gelernt hatten. Es gab weder Tote noch Verletzte. Als Hilfsmittel benutze ich den Griff eines Hakens, da mir das persönlich besser für diese Aufgabe zusagt als ein Pinner. Ich fixierte das Tiere mit Daumen und Mittelfinger an den Seiten des Kopfes und legte den Zeigefinger von oben auf den Kopf. Als unser Foto der Woche geknipst war (und hier einen Dank an Matthias, denn das Foto ist dieses mal auch mit Blick aufs Tier gemacht) setzte ich das Tier auf die Unterlage , fixierte es mit dem Haken und löste meinen Griff als das Tier wieder sicher kontrolliert war. Als nächstes mussten die beiden Naja pallida aus ihren Terrarien, was mir überlassen war. Es ging ziemlich fix und die beiden Tiere waren getailed und in Boxen verstaut. Nun wollte ich meinen Problemfall die Naja nivea wieder heran holen. Es klappte an sich nicht schlecht, jedoch dauerte es nicht lange und das Tier kontrollierte die Situation schon wieder und ich kam ins schwitzen um die Kontrolle zurück zu erlangen. M2 blieb cool und ließ mich die Situation selbst regulieren da ich und das Tier nicht in akuter Gefahr waren, jedoch kam es M2 einmal sehr nahe. (Eine Giftschlange darf niemals Dritte gefährden) Mir hat das gezeigt das ich Fortschritte mache, jedoch noch jede Menge an praktischen Fähigkeiten hinzu gewinnen muss,aber dafür übe ich ja auch und werfe mich selbst nicht gleich mit eigenen Tieren selbst in die Grube. Jetzt stell ich eure Geduld mal nicht weiter auf die Probe sondern zeige euch auch das Bild endlich.

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Schönen Sonntag zusammen

Gruß

Sascha

Seppuko
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon Seppuko » Sa Dez 23, 2017 12:48

Hallo liebe Gemeinde,

Ich hab es im ganzen Dezemberstress tatsächlich noch einmal zu M2 geschafft um ein letztes mal für dieses Jahr mit seinen Tieren zu üben. Wir fingen also wieder mit den anfallenden Arbeiten an und entfernten Kot , füllten Wasserschalen, fütterten und sorgten für Ordnung. Die Tiere wurden dazu wie immer aus den Terrarien genommen und ordentlich verstaut. Gestern hatte ich schon ein super Gefühl als ich den Schlangenraum betreten habe. Bis auf die Tatsache das eine Naja pallida sich selbst so eingeritzt hat das ich sie ohne Handschuh nicht mehr hätte Anfassen wollen ( das war schon doof sich selbst voll zu spucken) lief alles wie am Schnürchen . Mein "sparringpartner" Naja nivea wurde dann auch wieder Programm und das Tier war nicht glücklich als ich das Terrarium öffnete und so schaute ich ins drohen aufgerissene Maul. Es half alles nichts das Tier musste raus und ich tailte es aus dem Terrarium. Der Griff saß wie gemalt auf Kloakenhöhe und das Tier lag auf dem Haken. Erst sehr unruhig doch ich habe die Situation schnell und ohne Hilfe so runter gefahren das das Tier von 180 komplett zur Ruhe kam und ich es in die Box packen könnte. Somit kann ich mit einem neuen Gefühl ins neue Jahr starten.


Anbei zwei Schnappschüsse als kleine Impression

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Grüße und schöne Feiertage


Sascha

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jotpedepunkt
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon jotpedepunkt » Sa Dez 23, 2017 13:12

Sehr guter Einstieg in die Giftschlangenhaltung, Chapeau !!!
Ich wollte, das würden mehr angehende Giftschlangenhalter (und einige, die bereits welche halten)
so intensiv und konsequent durchziehen.

nur eine Frage: bei dem unteren Foto handelt es sich um besagte Naja nivea?

mfg und schöne Festtage
jotpede

Seppuko
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon Seppuko » Sa Dez 23, 2017 13:19

Jain, das Tier sitzt 2 Terrarien höher. Und ist das Weibchen zu besagtem Männchen welches ich hantiere.
Danke für die warmen Worte jotpede

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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon Volker Ebensberger » Sa Dez 23, 2017 13:23

Finde ich gut mit dem üben ;-) und schöne Bilder obendrein :-D
Gruß Volker

timmey04
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon timmey04 » Di Jan 02, 2018 12:46

Bin nach langem wieder hier im forum als "stiller-mitleser" unterwegs und freue mich sehr über den thread hier. Wirklich sehr interessant! Ich bin mega fasziniert von den Tieren, muss mir selber jedoch eingestehen, dass ich bisher noch zuviel Respekt (vielleicht sogar angst) vor giftschlangen habe.

Aiakos
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon Aiakos » Di Jan 02, 2018 14:10

muss mir selber jedoch eingestehen, dass ich bisher noch zuviel Respekt (vielleicht sogar angst) vor giftschlangen habe.


Und das ist nichts Schlechtes. Den Respekt solltest du nie verlieren.

@Seppuko: Sehr interessanter Thread. Weiter so :)

Seppuko
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Re: Mein Einstieg in die Giftschlangenhaltung

Beitragvon Seppuko » Di Jan 16, 2018 12:38

timmey04 hat geschrieben:Bin nach langem wieder hier im forum als "stiller-mitleser" unterwegs und freue mich sehr über den thread hier. Wirklich sehr interessant! Ich bin mega fasziniert von den Tieren, muss mir selber jedoch eingestehen, dass ich bisher noch zuviel Respekt (vielleicht sogar angst) vor giftschlangen habe.


Angst und mangelnder Respekt sind genau die beiden Dinge die ein Giftschlangenhalter niemals haben darf. Wenn du Angst hast machst du fehler weil deine Angst starken Einfluss auf dein Verhalten nimmt und hast du keinen Respekt, dann erwischt es dich früher oder später garantiert! Ich finde aber gut das du für dich selbst absehen kannst, das das Thema die Tiere zu halten noch nichts für dich zu sein scheint !

So , nun aber mal zurück zum eigentlichen Thema , da ich faule Sau ja schon ein paar Tage länger keine News mehr berichtet habe :lol:

Das Jahr hat sehr gut angefangen und vorletztes Wochenende habe ich mich wieder zu M2 begeben. Wir quatschten eine Weile da wir uns ja auch schon ein paar Tage nicht mehr gesehen haben und schritten auch gleich zur Tat. Bis auf einige Terrarien war schon alles her gerichtet so das wir uns wirklich mal aufs reine hantieren konzentrieren konnten. Lediglich die Becken der Kobras in denen ich selbstständig arbeiten kann wurden noch nicht gereinigt so das ich die Tiere raus nehmen konnte und es nicht nur zum Spass an der Freude mache ;-)

Ich entschied mich gleich mit der Naja nivea anzufangen, welche zu diesem Zeitpunkt gerade schon sehr abgedunkelt war und auf die Haut zuging .Die Augen waren noch klar aber man sieht es den Tieren enorm an wenn die langsam in die Häutung gehen, das schöne Gelb wird dann sehr schnell zu einem matschigen Braun. Ich öffnete das Terrarium und wurde gleich so wie erwartet begrüßt , offenbar hat mich das Tier auch vermisst :-P Er riss das Maul auf , stellte sich auf und spreizte den Kamm imposant, lies sich aber echt problemlos aus dem Terrarium heraus nehmen, und in eine Box verfrachten. M2 fand den Ablauf so gut das ich direkt ein Terrarium darüber eine Adulte Naja naja aus dem Terrarium nehmen durfte. Das war wieder mal ein Schritt nach vorne, denn ich war mir sicher das ich das hinbekomme und M2 hat mir zur Seite gestanden und mir ein paar Ratschläge gegeben wie ich das ganze am besten angehe. Ich öffnete das Terrarium (hier werfe ich für Quereinsteiger noch einmal ein das ein Giftschlangen Terrarium IMMER mit einem Werkzeug geöffnet werden MUSS! Die Hände gehören nicht an die Scheibe wenn ein Tier im inneren sitzt. Klingt nervig ist aber einfach viel sicherer!) als sich eine gute Gelegenheit gab und schaute dem Tier, welches sehr ruhig durch das Terrarium streifte, zu. Ich lies das Tier von alleine durch den Haken kriechen hob es an und versuchte mir eine Schlaufen ach vorne zu ziehen, jedoch war ich zu langsam. Fairerweise muss man sagen das ich versuche sehr behutsam und ruhig zu arbeiten und das Tier dabei so wenig wie möglich zu stressen und ihm keinen Grund zu geben sich sehr aufzuregen und das funktioniert halt mal besser und mal schlechter. Versuch 2 lief dann wie am Schnürchen, eine Windung der Schlange mit dem Haken aus dem Terrarium gezogen, gewartet bis das Tier weiter kroch und das Schwanzende auf Kloakenhöhe gepackt. Das Tier spreizte den Schild einmal kurz und fauchte aber das war nach einer Sekunde auch schon wieder gegeseen und ich konnte es raus heben und in die Tonne befördern um auch hier (Kobras kacken mehr als sie fressen :lol: ) nochmal frischen Kot zu entfernen. Nachdem dies erledigt war packte ich beide Tiere zurück in ihr Terrarium. Die Naja nivea ohne Probleme jedweger Art doch die Naja naja wollte nicht so wie ich. Man muss dazu sagen , das sich das Tier gerne nach hiten aus dem Haken zieht und dann an sich hoch kommt. Ich musste das Tier also aus niedriger Höhe zwei mal fallen lassen und neu tailen da es mir zu nah an die Hand gekommen ist um es dann noch fest zu halten. Dem entspannten Blick und ruhigen Verhalten von M2 sei dank habe ich feststellen können das noch alles im grünen Bereich war. Ich wusste das das Tier das gerne tut und sollte laut M2 selbst entscheiden wo meien Konfortzone ist wenn das Tier nach oben kommt und das mache ich dementsprechend auch genau so. Wenn irgendetwas schlecht läuft oder nicht ideal wird über so etwas ja auch im Nachgang nochmal gesprochen um den Fehler zu analysieren und beim nächsten mal zu vermeiden. Das Tier war aber dann beim 3. Anlauf auch kooperativ und ist zurück ins Terrarium gekrochen. Schlieslich machten wir uns an die Naja pallida , für welche wir Visier und Handschuhe angezogen haben. Es war auch der Tag an dem ich das erste mal eine Kobra fixieren sollte /durfte und das war sehr spannend für mich. Ich habe vorher selbst nur Schönnattern, Boiga , Aspidelaps und Crotalus fixiert uns war echt gespannt darauf das erste mal einen Elapiden selbst zu fixieren und nicht nur dabei zusehen zu können. Ich entschied mich für das etwas kleinere Weibchen und legte mir eine Schaumstoffmatte zurecht, tailte das Tier darauf und drückte kurz danach bestimmt mit einem Hakengriff den Kopf nach unten. Mein Mentor sagte mir ich solle das nochmal machen bevor ich greife und zwar ein klein wenig weiter hinten , das sich das Tier nicht beim Greifen nach hinten rausziehen und mich beissen könne. Gesagt getan , und somit habe ich das Tier auch schon gehabt, wobei ich sagen musste das sie sich nicht mal ansatzweise gewehrt hat. Ich drückte den Kopf wieder auf die Matte , setzte mein Werkzeug mit Druck auf den Kopf und nahm die Hand weg und konnte ein ,trotz der ganzen Strapazen, recht entspantes Tier zurück setzen, wurde jedoch als sie im Becken saß zum Dank angespuckt ( Das erste mal das ich angespuckt wurde, aber durch die Schutzausrüstung war mir das egal.) Den Rest des Tages haben wir damit verbracht einen Raumplan für mein Schlangenzimmem zu erstellen und die Terrariengrößen für meine Wunscharten zu planen, was natürlich ein Projekt ist, welches sich übere mehrere Jahre hinweg ziehen wird. Der Bau soll dieses Jahr allerdings starten und ich werde das ganze gerne mit Bildern dokumentieren.



Vorgestern war ich dann wieder bei M2 und wir arbeiteten uns wie immer durch die Terrarien. Bei meinem Kumpel N.nivea (Augen schon wieder klar und kurz vor dem Absteifen der haut) war nichts zu tun und das gleiche galt auch für die N. pallida Dame, also liessen wir die Tiere natürlich in Ruhe um sie nicht bei der Häutung zu stören. ich fing mit der Naja naja an und diesmal ohne das während dessen Tipps bekommen sollte. M2 sagte mir " Das schaffst du selbstständig wie bei den anderen Tieren auch, wenn was gefährliches passiert schreite ich ein!" Das Tier war heute nicht am kriechen und ich vermute das es schlief also habe ich es mit dem haken erst einmal sanft berührt um ihm zu zeigen es gibt weder Fressen noch passiert irgendetwas schlimmes. Kurze Zeit später und leider ohne Video (das hätte man Filmen müssen, weil das klappte echt wie im Bilderbuch) war das Tier verpackt und ich konnte weiter machen. Diesmal sollte ich aus einem Terrarium das meiner Meinung nach für Kobras auf einer unpraktischen Höhe ist die Naja nivea Dame (die ihr ja schon von dem Foto oben kennt) aus dem terrarium holen. Das war wieder mal Neuland aber ich habe das ganze schon oft genug gesehen und stellte mich der Aufgabe natürlich gerne. Ich muss sagen das das Tier echt schnell ist und sich gerne dort Versteckt wo man mit dem Haken nicht richtig ran kommt, aber auch das musste irgendwann ein Ende haben und ich konnte eine Schlaufe und letzendlich das Tier (welches so voller Hass ist , das das Männchen wie ein Engel wirkt!) aus dem Terrarium befördern und ordentlich verpacken. Alle Tiere wurden nach dem reinigen zurück gesetzt und es ging weiter mit dem N. pallida Kerl. Ich holte ihne aus dem terrarium und verstaute ihn in einer Tonne und vor dem zurück setzen sollte ich ihn auch fixieren. Diesmal haben wir auch ein Foto gemacht welches ich euch nicht vorenthalten werde. Der Kerl hat deutlich mehr Kraft als seine Dame und hat sich auch ordentlich gewehrt , was ihm allerdings nicht weiter geholfen hat, denn ich hatte ihm Fest im Griff und das andere Ende , welches er versuchte um meine Hand zu wickeln fast wie eine kabelrolle auf in der anderen Hand legen, da ich dies früh genug raus gezogen habe. Diesmal sollte ich mir auch mal die Zähne der Kobra ansehen. (davon ist das Bild leider überhaupt nichts geworden) Als das Tier versuchte ins Werkzeug zu beissen habe ich erst nochmal festgestellt wie viel Power so ein Tier hat . Das Tier wurde wieder wie in der Woche davor mit dem Weibchen zurück in die Matte gedrückt, mit dem Hakenende gesichert und nach dem ich die Hand weg hatte gelöst und zurück gesetzt und ich war eine weitere Erfahrung reicher. Um dem ganzen noch einen Abschluss zu verpassen durfte ich auch noch einen extrem angepissten und wirklich gefährlichen T. purpureomaculatus aus dem terrarium nehmen. Das Tier neigt dazu einem entgegen zu fliegen und nach allem zu beissen was sich bewegt (dazu gehört auch der eigene Körper). Es handelt sich dabei um einen Wildfang der eigentlich nur für einen Monat bleiben sollte da er für einen Freund von M2 war, dieser wollte das Tier jedoch plötzlich nicht mehr und nun ist er seit einem Jahr in dessen Bestand. Es ist ein WF Hybrid zwischen Albolabris und Purpureomaculatus und ich schaue mal ob ich euch mal Bilder davon liefern kann/darf. Das Tier schien mir jedenfalsl sehr wohlgesonnen zu sein und schnappte lediglich zwei mal nach den Haken und verhielt sich ansonsten wirklich vorbildlich! M2 hat nun noch 2 Arten mit denen ich noch nicht gearbeitet habe. Das erste ist eine Naja naja karachiensis, welche sehr scheu und defensiv ist. Das Tier stellt sich mit dem halben Körper auf , was ich so noch nicht gesehen habe. Da werde ich mich beim nächsten mal langsam rantasten und wohl erst einmal 2 Haken nehmen um das Tier besser abschätzen zu können. Zuguterletzt wären dann noch Naja melanoleuca auf welche ich mich schon sehr freue weil es wirklich absolut hübsche Tiere sind. Wenn ich zurück schaue habe ich für mich persönlich schon beachtliche Schritte nach vorne gemacht.
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